Lipödem – ganzheitliche Therapieansätze

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Die aktuellsten Zahlen gehen davon aus, dass 10% aller Frauen von einem Lipödem betroffen sind, bei Einigen mit Beteiligung des Lymphsystems.

 

Wenn folgende Symptome auftauchen:

  • Die Beine immer dicker werden, ohne Ernährungsumstellung und bei gleichzeitig ausgeübten Sport
  • Die Beine werden druck- und berührungsempfindlich
  • Neigung zu blauen Flecken und die extrem schmerzen
  • Schweregefühl in Beinen und Armen
  • Orangenhaut und Cellulite

 

Ein Phlebologe, ein Lymphologe oder ein Gefäßspezialist kann klären, ob Sie eventuell an einem Lipödem oder Lip- und Lymphödem leiden.

 

Schweregrade

Typ I: Fettgewebsvermehrung im Bereich von Gesäß und Hüften. (Reiterhosenphänomen)
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien, Fettlappenbildungen im Bereich der Knieinnenseite
Typ III: Das Lipödem reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln
Typ IV: Arme und Beine sind bis zu den Handgelenken / Knöcheln, also mit Ausnahme der Füße und Hände, betroffen
Typ V: Lipolymphödem mit vermehrter Wassereinlagerung in Hand- und Fußrücken sowie Fingern und Zehen.

Ursachen

Man geht davon aus, dass das Lipödem vererbt wird, da familiär gehäuft auftritt. Weiterhin wird eine hormonelle Ursache befürwortet. Da fast ausschließlich bei Frauen die Erkrankung vorkommt, die sich in hormonellen Umstellungsphasen manifestiert, wie der Pubertät oder der Schwangerschaft. Eine abschließende Klärung zur Ursache der Erkrankung gilt in der Schulmedizin auch heute noch als nicht abgeschlossen.

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Derzeitige Therapiemöglichkeiten seitens der Schulmedizin sind:

  • manuelle Lymphdrainage
  • Kompressionstherapie
  • operativer Liposuktion (Fettabsaugung)

 

Erklärungsansätze aus der Naturheilkunde

Lipödem: Durch die Brüchigkeit der Kapillaren – was an der Hämatomneigung gut ablesbar ist – gelangen neben Wasser und kleinsten Fett-Tröpfchen, die zur Versorgung des Unterhautgewebes gebraucht werden auch Eiweiß-Moleküle ins Gewebe. Diese haben die Fähigkeit, Wasser an sich zu binden und damit im Gewebe zu halten. Wo unter gesunden Bedingungen das Wasser und das Fett über die Lymphe wieder abtransportiert werden bindet so das Eiweiß Wasser und Fett.

Lip- und Lymphödem: Anfangs versucht das Lymphsystem noch zu kompensieren und transportiert so viel wie möglich ab, aber mit der Zeit dekompensiert das System und dann hat man neben dem Lipödem noch ein sekundäres Lymphödem.

Entzündungen: Durch die Ansammlung aus Eiweißen, Wasser und Fetten im Unterhautfettgewebe werden Entzündungen durch Autoimmunprozesse provoziert. Dadurch bilden sich die schmerzhaften Knötchen und später bis walnussgroße Knoten unter der Haut, die vor allem bei Berührung sehr schmerzhaft sind. Ähnlich einem Erythema Nodosum, einer Allergieform vom Typ III. Diese Entzündungsprozesse lassen die Entzündungswerte im Blut der meisten Patientinnen dauerhaft ansteigen.

Adipositas: Das Lipödem ist oft mit einer Adipositas vergesellschaftet, manchmal geht sie dem Lipödem auch voraus, bis es zum Ausbruch des Lip- und Lymphödems kommt.  Entscheidend für die Unterscheidung zwischen Fettleibigkeit und Lipödem ist die Schmerzhaftigkeit der Erkrankung, nur wer bei Druck auf das „Fettgewebe“ hat, hat ein Lipödem.

Weitere Erklärungsmodelle gehen von einer Mitochondropathie aus:

Exkurs: Mitochondropathie

Der Begriff Mitochondropathie bezeichnet allgemein eine Krankheit der Mitochondrien Mitochondrien sind Zellorganellen (Strukturen der Körperzellen mit bestimmter Funktion), deren Hauptfunktion in der Bereitstellung von Energie in Form von Adenosintriphosphat (Abk. ATP) besteht.

ATP ist sozusagen das „Batteriemolekül“ bzw. der „Brennstoff“ des Körpers, da es eine universelle Form unmittelbar verfügbarer Energie und wichtiger Regulator energieliefernder Prozesse ist. Die Energiegewinnung erfolgt durch Oxidation von Nährstoffen, wobei zugleich Rohstoffe für Biosynthesen von z.B. Phospholipiden, Aminosäuren, Porphyrin und Häm anfallen.

Bei den Mitochondropathien handelt es sich um Defekte von Enzymen, die an der Energiegewinnung der Zellen beteiligt sind. Die Auswirkungen betreffen den gesamten Zellstoffwechsel, da alle energieverbrauchenden Schritte gebremst werden. Einige der relevanten Enzyme sind gewebespezifisch, so dass nur eine bestimmte Gruppe von Organen betroffen sein kann. (Dr. Bodo Kuklinski)

Therapie – Naturheilkundliche Behandlungen

Die Therapie ist immer eine Kombination von mehreren Ansätzen, um dem multifaktoriellen Geschehen gerecht zu werden.

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Kompressionsversorgung
  • Anti-entzündliche Ernährung – Blutgruppengerecht
  • homöopathische Mittel – Entgiftungstherapie (Haut, Leber, Niere, Lymphe)
  • Hormonausbalancierung
  • Nebennierenschwäche ausgleichen
  • Darmsanierung
  • Nährstoffe, Enzyme und Mineralien

Quelle:

Lieben Dank, an Jacqueline Glätsch-Hoffmann (HP), die sich intensiv mit diesem Thema befasst.

 

Disclaimer

Ich rate Ihnen dringend von einer Eigenbehandlung ab. Suchen Sie bei ernsten Beschwerden einen Heilpraktiker/in oder Arzt/ die Ärztin Ihres Vertrauens auf, welcher die Diagnostik und/oder die Behandlung durchführt.

Kontaktdaten:

Heilpraktikerin
Kristina Rummelsburg
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Tel: 030 – 50 56 29 64
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