Anzeichen und Symptome der Nebennierenerschöpfung

 

Die Symptome die häufig mit einer Nebennierenerschöpfung einhergehen, sind hier zusammengefasst.

  1. Schwierigkeiten, morgens aus dem Bett zu kommen. Der Wecker hat bereits fünfmal geklingelt und Sie sind immer noch nicht wach genug, um sich zu erheben. Sehr benommen schleppen Sie sich ins Bad.
  2. Ständig müde, trotz ausreichenden Schlafs. Auch wenn Sie genügend lange geschlafen haben, sind Sie am Tage erschöpft und hundemüde. Der Kick am Morgen, sich erfrischt zu fühlen, bleibt aus.
  3. Verlangen nach Salz oder salziger Nahrung. Sie können ohne zu zögern eine ganze Tüte salzige Chips verspeisen und das Essen wird gerne und großzügig noch mal nachgesalzen.
  4. Lethargie – nichts macht mehr Spaß. Alles was Ihnen Freude bereitet hat, ist zur lästigen Pflicht verkommen. Allein sich vom Sofa zu erheben, ist schon fast zu viel.
  5. Die Bewältigung der täglichen Aufgaben erfordert eine größere Anstrengung. Aufgaben, die Ihnen vorher spielend von der Hand gingen, benötigen jetzt den dreifachen Aufwand an Energie. Sie können sich nicht mehr wie ein Darwinfinke an neue Gegebenheiten anpassen und die nächste Aufgabe fühlt sich an als ob es doch 1001 Dinge wären.
  6. Nachlassende Lust auf Sex. Wenn man den letzten Rest Energie aufbringen muss, das Licht im Schlafzimmer auszuschalten, dann hat man keinen Sinn mehr für aufreibende Spiele im Bett. Selbst Dinge die vorher noch für Stimmung sorgten, entlocken Ihnen nur ein müdes Gähnen.
  7. Höhere Stressanfälligkeit. Kleine Dinge, die Sie früher nie beachtet haben, nerven Sie plötzlich. Ihr Fahrstil ist aggressiver geworden, die Kinder nerven Sie, Ihr Essverhalten wird zwanghaft und inzwischen wird Kette geraucht oder Tabletten eingeworfen. Das sind alles Anzeichen dafür, dass Ihre Nebennieren dabei sind ihren Dienst zu quittieren.
  8. Längere Erholungsphasen. Sie benötigen jetzt eine längere Zeitspanne, um sich von einer Krankheit, einer Verletzung oder einem seelischen Schock zu erholen. Der Infekt will gar nicht mehr weichen und Sie wissen gar nicht wann Sie sich das letzte Mal gesund gefühlt hatten. Auch Trauer, um eine geliebte Person, die nach zwei Jahren immer noch Ihre Seele beherrscht.
  9. Schwindelgefühl. Manchmal haben Sie das Gefühl, es haut sie aus den Schuhen, wenn Sie zu schnell von einem Stuhl aufstehen. Andere Situationen sehen so aus, dass Ihnen nach einer Besprechung oder einem schwierigen Telefonat plötzlich schwindelig wird.
  10. Depressiv verstimmt. Ihnen gehen Gedanken durch den Kopf, wie „Warum diese ganze Plackerei, dass hat eh alles keinen Sinn.“
  11. Weniger Glücksgefühle. Ihr Interesse an Dingen ist so gut wie erloschen und es gibt kaum noch etwas was sie hintern Ofen hervorlocken könnte. Ihre Arbeit und ihre Beziehungen fühlen sich irgendwie hohl an.
  12. Mehr Probleme mit der Menstruation. Aufgebläht, mürrisch, empfindlich und verkrampft, so fühlen Sie sich in den Tagen vor den Tagen. Ein quälender Heißhunger auf Schokolade ist das Sahnehäubchen auf diesem ungenießbaren Keks.
  13. Symptomverschlechterung, wenn Mahlzeiten ausgelassen werden. Sie müssen sich mit Snacks, Süßgetränken und Kaffee über Wasser halten, um nicht zu kollabieren.
  14. Das Denken ist nicht mehr so fokussiert. Das Denken gleitet in eine verschwommene Zone ab und Entscheidungen zu treffen, fällt Ihnen schwer. Selbst was Sie morgens anziehen sollen, ist eine Herausforderung.
  15. Das Gedächtnis lässt nach. Sich an einfache Dinge zu erinnern wird schwer und Sie wirken wie ein „zerstreuter Professor“.
  16. Ihre Toleranz hat sich verabschiedet. Menschen ärgern sie mehr als vormals und sie reagieren häufiger gereizt.
  17. Vor 10.00 Uhr werden Sie nicht richtig wach. Vor 10 Uhr sind Sie wie in Trance unterwegs und auch Kaffee hilft Ihnen wenig sich auf ihre Aufgaben oder auf gesagtes konzentrieren zu können. Sie haben besonders wenig Energie am Nachmittag zwischen 15.00 und 16.00 Uhr. Sie haben das Gefühl aus Versehen Schlaftabletten verschluckt zu haben. Nach dem Abendessen fühlen Sie sich besser. Nach 18 Uhr und einer Mahlzeit fühlen Sie sich erfrischt und wieder zu allem bereit.

 

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Beste Grüße und Bleiben Sie gesund, Kristina Rummelsburg

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Quellen:

http://flexikon.doccheck.com/de/Dehydroepiandrosteron

http://flexikon.doccheck.com/de/Cholesterin

http://www.icd-code.de/icd/code/E27.-.html

http://flexikon.doccheck.com/de/Sekund%C3%A4re_Nebenniereninsuffizienz

http://www.internisten-im-netz.de/de_was-ist-eine-addison-krise_514.html

Wilson, James L.: Grundlos erschöpft? Nebennierenschwäche – das Stress-Syndrom des 21. Jahrhunderts

Spinas, Giatgen; Fischli, Stefan: Endokrinologie und Stoffwechsel. 2001. 2. Auflage

Rontgen, Philipp: Einfluss von Katecholaminen auf die Produktion proinflammatorischer Zytokine in Monozyten. Halle, Univ., Med. Fak., Diss., 62 Seiten, 2005

Bieger, Wilfried P.: NeuroStress – eine Einführung (Teil 1). In: OM & Ernährung, 2013, Nr. 143

Bieger, Wilfried P.: NeuroStress – ein Einführung (Teil2). In. OM & Ernährung, 2013, Nr.145

Pies, Christiane: Immer müde und erschöpft. In: Information für Fachkreise. Steierl Pharma GmbH

Dres.Hauss Labor (Hrsg.): Mikrobiologische und enterale Diagnostik. 3. Auflage. 2015

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