Östrogendominanz und Gewichtszunahme

Rummelsburg, Akupunktur - Berlin

Bei vielen Frauen wird in den Eierstöcken zu wenig Progesteron gebildet. Zudem ist das Progesteron eine Art Gegenspieler des Östrogens. Beide müssen in einem bestimmten Verhältnis zueinander im Körper vorhanden sein, damit die Hormone miteinander in einem harmonischen Gleichgewicht sind. Wenn der Progesteronspiegel zu niedrig ist, wirkt sich das Östrogen zu stark aus. Es ist dann buchstäblich dominant. Das ist selbst dann der Fall, wenn eigentlich auch ein Mangel an Östrogen besteht, wie es in den Wechseljahren der Fall ist. Entscheidend ist in diesen Fällen, dass der Progesteronmangel noch stärker ist als der Östrogenmangel.

Östrogen, oder anders ausgedrückt, Estradiol (der Hauptvertreter der Östrogene) hat neben den anderen Aufgaben, wie die geschlechtliche Entwicklung und den zyklusabhängigen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, auch lockert es das Bindegwebe und speichert dort Wasser. Es lagert Fett in Zellen ein, erhöht die Blutgerinnung, was zur Gerinselbildung führen kann und es setzt Histamin frei, was Allergien begünstigt. Es verdickt die Gallenflüssigkeit und kann somit auch zu Gallenleiden führen.

Bei Männern sind die Östrogene entscheidend für die Fruchtbarkeit und für die Potenz. Bei Männern werden die Östrogene in den Nebennieren, den Hoden und im Fettgewebe produziert. Das heißt, je mehr Fettgewebe ein mann hat, desto mehr Östrogene bildet sein Körper: eine Ursache für die häufige Verweiblichung stark übergwichtiger Männer.

 

Welche weiteren Symptome sind möglich?

Die Symptome und Auswirkungen einer Östrogendominanz sind sehr vielfältig:

  • Stimmungsschwankungen
  • Angst – und Panikattacken
  • Energieverluste
  • Schlafstörungen
  • Osteoporoserisiko (Verdacht)
  • Muskelabbau
  • Libidoverlust
  • Gelenkbeschwerden
  • trockene Schleimhäute
  • extremes Schwitzen
  • Hitzewallungen
  • Herzrhythmusstörungen (Stolpern, Rasen,Stechen)
  • Gedächtnisstörungen
  • Aufmerksamkeits – und Konzentrationsstörungen
  • Beschleunigung des Alterungsprozesses
  • Unfruchtbarkeit, hier zum Artikel Kinderwunsch
  • Oedeme
  • Völlegefühl, Gefühl von „Aufgeblasensein“
  • Allergien (Asthma bronchiale, Ekzeme, Rhinitis, Sinusitis..)
  • Autoimmunstörung, z.B. M.Hashimoto, Lupus erytomatodes, Multiple Sclerose MS
  • Zunahme an Fettgewebe, besonders an Bauch, Hüften und Schenkel
  • Kalte Hände und Füße aufgrund einer Schilddrüsendysfunktion
  • Erschöpfung
  • Embolie,Thrombosen, Herzinfarkt
  • Myome und Zysten (Ovar, Mamma)
  • Migräne

 

Welche Hormone werden getestet?

Beim Test ob bei Ihnen eine Östrogendominanz vorliegt, werden folgende Hormone untersucht. Hierfür wird die Speicheldiagnostik herangezogen.

Estradiol (Östradiol)

Progesteron

Testosteron und

Estriol (Östriol)

 

Weitere Infos zur Speicheldiagnostik.

 

Quellen:

http://flexikon.doccheck.com/de/Dehydroepiandrosteron

http://flexikon.doccheck.com/de/Cholesterin

http://www.icd-code.de/icd/code/E27.-.html

http://flexikon.doccheck.com/de/Sekund%C3%A4re_Nebenniereninsuffizienz

http://www.internisten-im-netz.de/de_was-ist-eine-addison-krise_514.html

Wilson, James L.: Grundlos erschöpft? Nebennierenschwäche – das Stress-Syndrom des 21. Jahrhunderts

Spinas, Giatgen; Fischli, Stefan: Endokrinologie und Stoffwechsel. 2001. 2. Auflage

Rontgen, Philipp: Einfluss von Katecholaminen auf die Produktion proinflammatorischer Zytokine in Monozyten. Halle, Univ., Med. Fak., Diss., 62 Seiten, 2005

Bieger, Wilfried P.: NeuroStress – eine Einführung (Teil 1). In: OM & Ernährung, 2013, Nr. 143

Bieger, Wilfried P.: NeuroStress – ein Einführung (Teil2). In. OM & Ernährung, 2013, Nr.145

Pies, Christiane: Immer müde und erschöpft. In: Information für Fachkreise. Steierl Pharma GmbH

Dres.Hauss Labor (Hrsg.): Mikrobiologische und enterale Diagnostik. 3. Auflage. 2015

 

 

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